gamescom 2026|Wissenschaft und Games
Vom 26. bis 30. August 2026 findet in Köln die Gamescom statt. Die weltweit größte Veranstaltung für Computer- und Videospiele zieht jährlich mehr als 350.000 Besucherinnen und Besucher an. In diesem Jahr feiern dort neun Spiele Premiere, die von Studierenden der Technischen Universität München (TUM) entwickelt wurden. Die Projekte werden von der Professur für N-Dimensional User Experience betreut, die Johanna Pirker leitet
Als Meisterdetektiv einen Mordfall aufklären, die Folgen von Stalking miterleben oder die inneren Konflikte einer erfolglosen Autorin nachempfinden. Das sind nur drei der Spiele, die Studierende der TUM in der Indie Area präsentieren. Die Indie Area gilt als Hotspot für unabhängige Spieleentwicklung und bietet dabei immer wieder Raum für Geheimtipps. Gemeinsam mit 18 weiteren Hochschulen stellen die TUM-Studierenden dort ihre Games vor.
Expertin für Games, KI und virtuelle Welten
Vor diesem Hintergrund ordnet Prof. Johanna Pirker die Bedeutung von Games für das Lernen, die Arbeit und die Wissensvermittlung ein. Sie gilt als Expertin für die Spieleentwicklung und verbindet in ihrer Forschung künstliche Intelligenz (KI), immersive Technologien und Mensch-Computer-Interaktion und entwickelt auf dieser Grundlage intelligente virtuelle Umgebungen für Bildung, Wissenschaft und Industrie.
Pirker zählt zu den international renommierten Wissenschaftlerinnen an der Schnittstelle von KI, Games Research, VR/AR, Human-Computer Interaction, Data Analytics und EduTech. Darüber hinaus ist sie Buchautorin und zeigt, wie Videospiele Kreativität, soziale Kompetenzen, Lernen und technologische Innovation fördern können. 2026 wurde sie zudem in das neue UN-Expertengremium für KI berufen.